Barbosa & Guimarães - Vodafone Headquarters - Porto


Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

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Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

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Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

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Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra

Vodafone Headquarters, Porto @ FG + SG: Fernando Guerra, Sérgio Guerra
Die Idee für den Neubau des Vodafone Hauptsitzes in Porto/Portugal ging 2006 aus einem Wettbewerb hervor. Der Entwurf des Architekturbüros Barbosa & Guimarães aus Porto setzte sich unter den Konkurrenten durch.
Die Aufgabe war, ein Gebäude zu entwerfen, das die wichtigsten Funktionen eines Konzerngebäudes erfüllt. Die besondere Herausforderung bestand für Barbosa & Guimarães darin, der Funktionen einen repräsentativen Eindruck zu verleihen, mit dem der Konzern sein Image ausbauen kann. Im Gebäude sollte die Philosophie von Vodafone zum Ausdruck kommen: „Vodafone life, life in motion“.
Das Grundstück ist 1.970 m² groß und liegt an der Avida Boavista, der Hauptverkehrsader der Stadt. Dem vollständig aus Beton errichteten Gebäude wohnt ein monumentaler Eindruck inne. Die Architekten von Barbosa & Guimarães schufen durch unregelmäßige und freie Formen eine plastische Oberfläche. „Wir suchen nach Inspiration aus Bildern, Skulpturen, Fotographie und Kunst und versuchen so, Anregungen zu holen, um Probleme zu lösen“, so die Architekten.
Werke: Repräsentation und Funktionalität
Das Vodafone Konzerngebäude umfasst acht Stockwerke, fünf Ober- und drei Untergeschosse. Im Erdgeschoss liegen die drei Zugänge zur Avenida Bovista. Hier befinden sich die Eingangshalle, das Auditorium, eine Cafeteria und der Mega-Store, der sich über zwei Stockwerke erstreckt. In den oberen vier Geschossen finden sich Großraumbüros und weitere Büroeinrichtungen. In den drei Untergeschossen gibt es weitere Mega-Stores, Schulungsräume, technische Bereiche und Parkplätze.
Durch die durchgehende Fensterfront im Norden und Süden werden alle Büros mit natürlichem Licht durchflutet. Die vertikale Erschließung des Gebäudes geschieht durch Treppen und Aufzüge, die am Rand des Gebäudes angeordnet sind. Dieser Bereich konzentriert und verteilt den Bewegungsfluss im Gebäude. Statisch basiert das Gebäude auf einer Lösung, die vollständig mit Beton arbeitet. Massive Platten bilden die Außen- und Innenwände, sowie die Säulen. Die Mantelstruktur, bestehend aus einer weißen Betonschale, wurde vor Ort aus Bootsbausperrholz erbaut. Barbosa & Guimarães haben die Betonschale an der Nord- und Südseite verdichtet, sodass der Umfang des Gebäudes dort um mehrere Schichten zunimmt.
Kreative Leistung: Form folgt der Form
Der britische Architekt David Adjaye sagte einmal: “ Gebäude müssen nicht mehr aussehen wie Gebäude, weil sie das einfach nicht mehr müssen.“ Er glaubt aber gleichzeitig, man müsse alten Manifesten, wie Form, Funktion und Bedeutung folgen. Diese seien einst auf der Grundlage einer kollektiven Erinnerung verfasst worden. „Wir möchten das Ergebnis bereits sehen, bevor wir den Anfang kennen.“
Wie auch immer, das Interessante am Vodafone Gebäude ist die Form. Doch das Ende dieser Form wird hier nicht dargestellt, vielmehr spiegelt der Bau die Intensität der anfänglichen Energien und Intentionen wider. Die Gestalt löst sich sozusagen zwischen Architektur und Repräsentation auf. Die Einbindung funktionaler Formen und konstruktiver Lösungen gibt der Anlage eine einheitliche Gestalt und auch ein ganzheitliches Konzept. Das Gebäude wird so zu einem autonomen Körper, der gleichzeitig das Stadtbild von Porto kräftigt.
Architektur müsse sich in den Raum fügen, so die alte Forderung für Architekten. Bei anderen Bürogebäuden bestimmen in der Regel “Experten“ die Funktion und Raumgröße. Dem Architekten bleibt lediglich, mit der Form zu spielen. Im Fall des Vodafone „Headquarters“ hingegen interagieren die Architektur, das Programm und die Form konstant in ihrer Vielfältigkeit. So befindet sich das Objekt in ständiger Bewegung, ist voll von sinnlichen Eindrücken und konzipierten Kunstflügen. Es gibt noch eine Regel, die für Architekten gilt: „Sei funktional, damit die Architektur funktioniert.“
Vodafone Portugal, SA
Barbosa & Guimarães Lda, Porto
Construction: 2007 - 2009








...ein wunderbar leichter Entwurf – was sich aus Beton so alles machen lässt!
Na, da kann man nur beipflichten, auch wenn wir von der "Stahlfraktion" sind ;-) Sehr schöner Bau !