Ackermann und Partner Architekten
Aus der Feder von Ackermann und Partner stammen die Entwürfe für das Europäische Patentamt, die Schrannenhalle und das Bayerische Innenministerium, um nur drei der vielen renommierten Objekte in der bayerischen Landeshauptstadt München zu nennen. Gegründet wurde das Büro 1953 von Kurt Ackermann, seit 1993 ist auch Sohn Peter Ackermann mit im Boot. Der Seniorchef Ackermann prägte entscheidend die Architektur der 1960er-Jahre. Seine Arbeit brachte er immer wieder als Gastprofessor, beispielsweise an der Technischen Hochschule Darmstadt oder an der technischen Universität in Wien, den Architekturstudenten näher.
Werke: Honoris causa für ein Lebenswerk
Kurt Ackermanns Lebenswerk wurde mit zahlreichen Auszeichnungen belohnt, darunter sind die Ehrenpromotion Dr. techn. h.c. der Technischen Universität Wien oder die Aufnahme in die bayerische Akademie der schönen Künste. Der Architekt lebt heute in München und ist zusammen mit seinem Sohn Peter Ackermann als freischaffender Architekt tätig.
Die Arbeiten von Kurt und Peter Ackermann lassen sich auf den ersten Blick als nüchtern und rational beschreiben. Seit über 50 Jahren zeichnen sich die Verwaltungs-, Industrie- und Hallenbauten aus dem Büro Ackermann und Partner durch eine klare und schnörkellose Handschrift aus. Zusammen mit 13 Mitarbeitern setzen Vater und Sohn die Objekte zeitlos und der Funktion verpflichtet um. Unter den Bauwerken befinden sich große Namen wie das Eislaufzelt im Olympiapark München, die BMW Trainingsakademie in Unterschleißheim oder die Halle 13 der Messe Hannover. Aber auch pragmatisch umgesetzte Ingenieurbauwerke wie Brücken zieren das Portfolio des Büros. Mit der dritten Donaubrücke in Ingolstadt zeigen die Architekten beispielsweise, wie elegant Zeitlosigkeit aussehen sein kann.
Kreative Leistung: Die Nähe zur Heimat
Ackermann und Partner erhielten eine Reihe von Preisen für ihr Wirken. Die Stadt München zeichnete das Büro schon mehrfach für die Verdienste zur Prägung des Stadtbildes aus. Doch nicht nur die bayerische Landeshauptstadt schätzt die Arbeit der beiden Architekten. Bereits 1967 erhielt Kurt Ackermann den Förderpreis für Architektur der Stadt München. Später folgten der begehrte Mies-van-der-Rohe-Preis, der Preis für Stadtbildpflege oder der Ehrenpreis für Wohnungsbau. Zusammen erhielten Kurt und Peter Ackermann bereits mehrmals den BDA-Preis.









