Am Puls der HafenCity – Büro- und Geschäftsgebäude SKAI in Hamburg


Der Neubau bietet rund 16.000 Quadratmeter frei vermietbarer Büroflächen und Geschäftsflächen.




abwechslungsreich gestalteten Form und elegant gegliederte dunkelrote Aluminiumfassade 




abwechslungsreich gestalteten Form und elegant gegliederte dunkelrote Aluminiumfassade 


Architektur, die Akzente setzt: Mit seiner abwechslungsreich gestalteten Form und seiner elegant gegliederten dunkelroten Aluminiumfassade schafft das Büro- und Geschäftsgebäude SKAI einen markanten architektonischen Fixpunkt im neuen Quartier „Am Sandtorkai“ im Zentrum der Hamburger HafenCity. Der neungeschossige Neubau der vor Ort ansässigen Architekten Böge Lindner bietet rund 16.000 Quadratmeter frei vermietbarer Büroflächen sowie zusätzliche Geschäftsflächen entlang der südlich angrenzenden „Magellan-Terrassen“. In gegenüberliegender Richtung grenzt das Gebäude direkt an die historische Speicherstadt.
Die Vielseitigkeit der Monotonie
Um die unterschiedlichen Funktionen in eine schlüssige Form zu bringen und den Neubau optimal in die prominente Umgebung einzubetten, wurde der kompakte Baukörper durch die Architekten bewusst in S-Form gestaltet. In Richtung Norden greift der daraus entstehende Gebäudeeinschnitt die zahlreichen Vor- und Rücksprünge der angrenzenden Neubauzeile entlang der Straße Am Sandtorkai auf. Die Farbe Rot schafft hier gleichzeitig einen fließenden Übergang zu den backsteinernen Lagerhäusern der Speicherstadt. Der Gebäudeeinschnitt auf der gegenüberliegenden Südseite korrespondiert andererseits mit dem runden Hochhausturm der Coffee Plaza von Architekt Richard Meier und mit dem Neubau der direkt gegenüber liegenden Katharinenschule.
Zusätzlich gegliedert wird die Gebäudemasse des SKAI durch den doppelgeschossigen Sockel als angemessene Antwort auf die von Nord nach Süd leicht ansteigenden Geländetopographie und als horizontaler Gegenpol zu den vertikal ausgerichteten Fassadenprofilen. Zur Straße hin integriert der Sockel den Haupteingang und die Anlieferung. In Richtung des Platzes springt er leicht zurück und nimmt dort die Geschäftszeile entlang der Magellan-Terrassen auf. Neben einer Apotheke steht den Passanten hier auch ein kleines Café zur Verfügung. Und aller Sterilität zum Trotz, die das Areal bislang noch verströmt: Bei schönem Wetter kann man hier wunderbar entspannt seinen Cappuccino genießen und dabei die historischen Schiffe im angrenzenden Traditionsschiffhafen und die Baustelle der Elbphilharmonie bestaunen. Ganz großes HafenCity-Kino also.
DWI, De Waal Immobilien, Hamburg
Böge Lindner Architekten, Hamburg
Fertigstellung: 2009
BGF: 16.000 m²





Günther Stäblein
Rein von der Optik erinnert mich die Fassade stark an das Empire Riverside Hotel in Hamburg. Nicht schlecht.
vor 1 Jahr 1 Monat 3 WochenPhilipp Mathies
Tolle Farbabstimmung im Gesamtbild der Hafencity.
vor 1 Jahr 1 Monat 3 Wochen