Schillernde Fassade – Bürogebäude „Columbia Twins“ in Hamburg


Die bronzefarben schimmernde Edelstahlfassade ermöglicht völlig unterschiedliche Gebäudeansichten.

Durch den Leerraum zwischen den unterschiedlichen Volumen bleibt eine maximale Durchsicht zum Wasser

Auf den langgezogenen Sitzblockstufen kann man wunderbar auf die Elbe blicken

Ein weiteres architektonisches Highlight entlang der Elbuferpromenade.

Das Projekt ist inzwischen mit dem 1. Preis des Bundes Deutscher Architekten (BDA) bedacht worden.
Der nach Plänen von Carsten Roth aus zwei achtgeschossigen Zwillingstürmen zusammengesetzte Neubau der Schifffahrtsgesellschaft Columbia Shipmanagement stellt insgesamt 14.000 Quadratmeter Büroflächen zur Verfügung. Eine Besonderheit der beiden eigentümlich verkanteten Baukörper der Columbia Twins ist die bronzefarben schimmernde Edelstahlfassade. Die schuppenartige, durch große horizontale Fensterbänder geöffnete Hülle ermöglicht je nach Lichteinfall und Wetter völlig unterschiedliche Gebäudeansichten. Zusätzlich gegliedert werden die spannungsvollen Gebäude-Silhouetten durch versetzt angeordnete, als Balkone nutzbare Fassadenrücksprünge im zweiten bzw. dritten Obergeschoss. In den Innenräumen des Neubaus wurden auf sämtlichen Ebenen helle Büros mit fließendem Bezug nach Außen realisiert.
Schillernder Außenseiter
Der Altonaer Hafenrand zwischen Fischmarkt und Övelgönne gehört zu den architektonischen Brennpunkten der Hansestadt. Weiter westlich wurden in den vergangenen Jahren die Büroneubauten der sogenannten „Perlenkette“ realisiert. In Richtung Osten hatten insbesondere das Bürogebäude „Dockland“ von Bothe Richter Teherani sowie der Umbau des Stadtlagerhauses durch Alsop & Störmer für Aufsehen gesorgt. Die Columbia Twins schaffen jetzt ein weiteres architektonisches Highlight entlang der Elbuferpromenade. Der Kontrast zwischen den großflächigen Längsseiten und den schlank zulaufenden Stirnseiten bietet dabei eine gelungene Antwort auf die Architektur der Perlenkette sowie zum benachbarten Kaispeicher D mit seiner langgestreckten historischen Backsteinfassade.
Zusätzlich verbessert wird die städtebauliche Einbindung des Neubaus durch die Schaffung einer viel genutzten öffentlichen Freitreppe, welche die beiden Baukörper fließend mit den angrenzenden Speichergebäuden verzahnt. Auf den langgezogenen Sitzblockstufen kann man hier wunderbar auf die Elbe blicken und dem Treiben im Hamburger Hafen zusehen. Durch den Leerraum zwischen den unterschiedlichen Volumen bleibt gleichzeitig eine maximale Durchsicht von der nördlich angrenzenden Großen Elbstraße zum Wasser erhalten. Bei so viel architektonischer und städtebaulicher Qualität verwundert es kaum, dass das Projekt inzwischen mit dem 1. Preis des Bundes Deutscher Architekten (BDA) bedacht worden ist. Zu Recht!
Columbia Shipmanagement, Hamburg
Carsten Roth, Hamburg
Fertigstellung: 2009
BGF: 14.000 Quadratmeter





Architektur in mapolis
Hallo Ilka, schade, dass es Dir nicht gefällt. Wir halten das Objekt schon für einen wichtigen Disskussionsbeitrag auf mapolis. Natrürlich kann man über Architektur auch unterschiedlicher Meinung sein.
vor 1 Jahr 1 Monat 3 WochenIllka Iben
gefällt mir ganz und gar nicht.
vor 1 Jahr 1 Monat 3 Wochen