Tony Fretton Architects
Tony Fretton wurde am 17. Januar 1945 in England geboren. Er studierte Architektur an der Architectural Association und gründete sein Büro 1982 in London. Sechs Jahre später kam sein heutiger Partner, James McKinney, hinzu. Bekanntheit erlangte Tony Fretton 1990 mit dem Entwurf der Galerie Lisson. Im Jahr 1999 nahm er die Professur für Architektur an der Technischen Universität Delft in den Niederlanden an. Um die zahlreichen nationalen und internationalen Projekte kümmern sich heute im Londoner Büro neun Mitarbeiter.
Werke: Kunstwerke für Künstler
Kunstgegenstände zu betrachten, ist genussvoll. Das trifft umso mehr zu, je ansprechender das Gebäude ist, in dem Kunst ausgestellt wird. Der britische Architekt Tony Fretton entwirft mit Vorliebe Gallerien oder Museen. Auf sein erstes großes Projekt, die Lisson Gallery, folgte das Fuglsang Art Museum in Dänemark. Doch Fretton schafft nicht nur Ausstellungsräume für Kunst, er entwirft auch Ateliers für Künstler, wie das ArtSway, das Faith House oder das renommierte Red House in London.
Kreative Leistung: Der Preis der Kunst
Kunstvolles Ambiente für Kunst zu schaffen, ist nicht das einzige Steckenpferd von Tony Fretton. Auf seinem Schreibtisch entstand auch die britische Botschaft in Dänemark, die 2009 eingeweiht wurde. Darauf folgte die britische Botschaft in Polen.
Tony Fretton liebt Kunst, und die Jurymitglieder der Architektur-Awards lieben Frettons Architektur. Sie würdigten seine Arbeiten mit zahlreichen nationalen und internationalen Anerkennungen. Für das Red House erhielt Tony Fretton 2006 den Chicago Athenaeum International Architecture Award. Er bekam den Stirling Prize Building of the Year Award 2009 und den World Architecture Festival Award 2008. Für das Camden Arts Centre wurde er 2004 mit dem Mies van der Rohe Award ausgezeichnet. Frettons Bauwerke sind in der Fachwelt damit weniger umstritten, als die Kunst, die seine Gebäude ziert.
Projekte von Tony Fretton:











