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Umstrittenes Klangerlebnis — Elbphilharmonie in Hamburg

  • Die äußere Hülle des Glasbaukörpers setzt sich aus insgesamt 1.100 Einzelelementen zusammen.Die äußere Hülle des Glasbaukörpers setzt sich aus insgesamt 1.100 Einzelelementen zusammen.Die äußere Hülle des Glasbaukörpers setzt sich aus insgesamt 1.100 Einzelelementen zusammen.Die äußere Hülle des Glasbaukörpers setzt sich aus insgesamt 1.100 Einzelelementen zusammen.
  • Der eindrucksvoll inszenierte Kontrast von Alt und Neu schafft ein sinnfälliges Zeichen für die TranDer eindrucksvoll inszenierte Kontrast von Alt und Neu schafft ein sinnfälliges Zeichen für die TranDer eindrucksvoll inszenierte Kontrast von Alt und Neu schafft ein sinnfälliges Zeichen für die TranDer eindrucksvoll inszenierte Kontrast von Alt und Neu schafft ein sinnfälliges Zeichen für die Tran
  • Das Projekt hat tatsächlich das Potenzial, sich ähnlich wie die Oper in Sydney zu einer architektoniDas Projekt hat tatsächlich das Potenzial, sich ähnlich wie die Oper in Sydney zu einer architektoniDas Projekt hat tatsächlich das Potenzial, sich ähnlich wie die Oper in Sydney zu einer architektoniDas Projekt hat tatsächlich das Potenzial, sich ähnlich wie die Oper in Sydney zu einer architektoni
  • Mit den Planungen für das Akustikkonzept des Hauses wurde der renommierte Akustiker Yasuhisa Toyota Mit den Planungen für das Akustikkonzept des Hauses wurde der renommierte Akustiker Yasuhisa Toyota Mit den Planungen für das Akustikkonzept des Hauses wurde der renommierte Akustiker Yasuhisa Toyota Mit den Planungen für das Akustikkonzept des Hauses wurde der renommierte Akustiker Yasuhisa Toyota
  • Nach diversen Verzögerungen gehen die Verantwortlichen inzwischen von einem Eröffnungstermin Ende 20Nach diversen Verzögerungen gehen die Verantwortlichen inzwischen von einem Eröffnungstermin Ende 20Nach diversen Verzögerungen gehen die Verantwortlichen inzwischen von einem Eröffnungstermin Ende 20Nach diversen Verzögerungen gehen die Verantwortlichen inzwischen von einem Eröffnungstermin Ende 20
  • Außenansicht der Elbphilharmonie von Osten. Foto: ©Oliver HeissnerAußenansicht der Elbphilharmonie von Osten. Foto: ©Oliver HeissnerAußenansicht der Elbphilharmonie von Osten. Foto: ©Oliver HeissnerAußenansicht der Elbphilharmonie von Osten. Foto: ©Oliver Heissner
Kaum ein anderes Architekturprojekt ist hierzulande in den vergangenen Jahren so kontrovers diskutiert worden wie die Hamburger Elbphilharmonie.

Die einen betrachten das Projekt als dekadente Verschwendung von Steuergeldern, die anderen erwarten sich ein Konzerthaus von internationalem Rang und ein neues architektonisches Wahrzeichen für die Hansestadt. Die Elbphilharmonie in der neuen Hamburger Hafencity. Vorweg: Die hohe Qualität des Entwurfes der Basler Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron ist letztlich unbestritten. Das Projekt hat tatsächlich das Potenzial, sich ähnlich wie die Oper in Sydney zu einer architektonischen Ikone zu entwickeln. Unerklärlich deshalb, dass die handelnden politischen Akteure nicht erkannt haben wollen, dass ein derartiges Konzerthaus nur zu einem entsprechend hohen Preis zu bekommen ist. Denn statt der ursprünglich bewilligten 77 Millionen Euro wird der Renommierbau den Steuerzahler letztlich mindestens 320 Millionen Euro kosten. Als ähnlich ungenau erwies sich auch die zeitliche Planung des Neubaus: Ursprünglich hätte das Konzerthaus nach rund dreijähriger Bauzeit bereits 2010 fertiggestellt sein sollen. Nach diversen Verzögerungen gehen die Verantwortlichen inzwischen jedoch von Ende 2013 als Eröffnungstermin aus.

Königin von Hamburg

Der Architektur selbst tut das alles keinen Abbruch. Und bereits heute lässt sich die spätere Gestalt des insgesamt 26-geschossigen, auf insgesamt 1.700 Stahlbetonpfählen ruhenden Projekts erahnen: Entsprechend der Planung von Herzog & de Meuron ist über dem vollständig entkernten Baukörper des backsteinernen Kaispeichers A inzwischen ein mächtiges gläsernes Volumen aufgesattelt worden. Der eindrucksvoll inszenierte Kontrast von Alt und Neu schafft dabei ein sinnfälliges Zeichen für die Transformation der gesamten HafenCity zum modernen Wohn- und Dienstleistungsquartier. Die bereits montierte äußere Hülle des Glasbaukörpers setzt sich aus insgesamt 1.100 Einzelelementen mit unterschiedlicher Transparenz und unterschiedlicher Wölbung zusammen. Im nächsten Schritt soll das Konzerthaus ein kronenartig geschwungenes, dabei elbabwärts aufsteigendes Dach erhalten, das bis zu 110 Meter hoch über der Stadt thronen wird. Zwischen Kaispeicher und Neubau wird außerdem eine frei zugängliche Plaza einen weiten Panoramablick über die Stadt ermöglichen.

Imposantes Innenleben

Den gleichen hohen Ansprüchen soll auch das Innenleben der Elbphilharmonie genügen: Neben einem großen Konzertsaal mit rund 2150 Sitzplätzen und einem Saal mit 550 Plätzen ist auch ein kleineres Studio mit 170 Sitzplätzen vorgesehen. Zusätzlich sollen ein Fünf-Sterne-Hotel mit 247 Zimmern sowie 45 Wohnungen entstehen. Mit den Planungen für das hochwertige Akustikkonzept des Hauses wurde der renommierte Akustiker Yasuhisa Toyota betraut, der bereits an 50 anderen Konzerthäusern mitgewirkt hat. Ebenso erhaben wie die Aufführungen selbst soll sich auch bereits der Zugang zum Konzerthaus präsentieren: Zur Erschließung ist eine 82 Meter lange, konkav gebogene Rolltreppe vorgesehen, die die Besucher vom Erdgeschoss hinauf bis zu den Konzertsälen bringen soll. Als beeindruckende rituelle Passage und als entspannte Einstimmung auf das bevorstehende Klangerlebnis.

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constructor: 

ReGe Hamburg Projektrealisierungsgesellschaft mbH, Hamburg

architect: 

Herzog & de Meuron, Basel; Höhler + Partner Architekten und Ingenieure, Hamburg

status: 

Fertigstellung: voraussichtlich 2013

size: 

BGF:120.000 m²

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Alle 8 Kommentare anzeigen

Andreas Uhde

Like with Sydney Opera House the controversy will someday be forgotten and it will become the single most important Hamburg landmark for the ages. But the incredible amateurism by both the Hamburg politicians AND - I'm sorry . the architects in realizing this project will make it very difficult for many years to get public support for big-ticket public buildings and out-of-the-box architecture in Germany.

vor 1 Jahr 1 Monat 3 Wochen

Wolfgang Moderegger

Unglaublich schön... auch wenn Hamburg daran fast Pleite geht, es wird sich lohnen!

vor 1 Jahr 1 Monat 3 Wochen

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