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Bekleckster Backstein

Designed by Erick van Egeraat - Sumatrakondor - Hamburg

  • Kombination aus Backstein und Glas © J CollingridgeKombination aus Backstein und Glas © J CollingridgeKombination aus Backstein und Glas © J CollingridgeKombination aus Backstein und Glas © J Collingridge
  • Nach innen geneigter Dreiecks-Erker © J CollingridgeNach innen geneigter Dreiecks-Erker © J CollingridgeNach innen geneigter Dreiecks-Erker © J CollingridgeNach innen geneigter Dreiecks-Erker © J Collingridge
  • Reduzierten Freiraumgestaltung im Innenhof © J CollingridgeReduzierten Freiraumgestaltung im Innenhof © J CollingridgeReduzierten Freiraumgestaltung im Innenhof © J CollingridgeReduzierten Freiraumgestaltung im Innenhof © J Collingridge
  • Weiße Platten akzentuieren die roten Backsteinfassade © J CollingridgeWeiße Platten akzentuieren die roten Backsteinfassade © J CollingridgeWeiße Platten akzentuieren die roten Backsteinfassade © J CollingridgeWeiße Platten akzentuieren die roten Backsteinfassade © J Collingridge
  • V-förmiger Gebäudekomplex © J CollingridgeV-förmiger Gebäudekomplex © J CollingridgeV-förmiger Gebäudekomplex © J CollingridgeV-förmiger Gebäudekomplex © J Collingridge
  • Die Fassade erinnert an einen beklecksten Backstein © J CollingridgeDie Fassade erinnert an einen beklecksten Backstein © J CollingridgeDie Fassade erinnert an einen beklecksten Backstein © J CollingridgeDie Fassade erinnert an einen beklecksten Backstein © J Collingridge
Das Sumatrakontor in der Hamburger HafenCity, Ecke Überseeallee/ Überseeboulevard, ist seit 2011 belebter Treffpunkt für Anwohner, Berufstätige und Touristen.

Das Sumatrakontor ist ein weiterer Baustein des Großprojekts Überseequartier. Der Name „Sumatra“ kommt nicht von ungefähr, alle Gebäude am Überseeboulevard tragen den Namen eines der traditionellen Handelsgüter oder einer beliebten Handelsroute. Die Gebäude Sumatra, Virginia und Cinnamon bilden mit dem Kaffeeplatz das Areal Altes Hafenamt.

Ein mit weißer Farbe bekleckster Bau

Der Entwurf zum Sumatrakontor kommt vom niederländischen Architekturbüro Designed by Erick van Egeraat. Das Design greift – wie beinahe alle Gebäude des Überseequartiers – die Backsteinfassade der im Norden angrenzenden Speicherstadt auf.

Die Fassade des Sumatrakontors setzt sich aus vertikalen Quaderplatten und Aluminiumfenstern zusammen, die übereinander und nebeneinander in unterschiedlicher Größe angeordnet sind. Trotz der geometrischen Ordnung von Platten und Fenstern wirkt die Fassade alles andere als statisch. Die Architekten wählten für die untere Hälfte der Fassade dunkelrote und braune Platten aus Backstein. Diese kontrastieren die weiß-grauen Platten, die wie Farbschlieren vom oberen Rand der Fassade nach unten verlaufen. Dadurch erinnert das Gebäude aus der Ferne betrachtet beinahe an einen mit Farbe beklecksten Backsteinbau.

Unkonventionell ist auch die Form des Sumatrakontors, denn das Gebäude öffnet sich nach oben hin durch einen V-förmigen Spalt. Hier und an anderen Stellen lockern Glaselemente die Fassade auf. So ersetzten die Architekten an der südwestlichen Ecke des Kontors die Backsteine durch einen nach innen geneigten gläsernen Dreiecks-Erker. Eine ähnliche Fasson findet man auf der Nordseite des Gebäudes. Hier unterbricht eine L-förmige Glasfläche das Konstrukt aus roten Platten und Fenstern.

Arbeiten, Wohnen und Einkaufen

Das Kontor vereint auf rund 30.000 Quadratmetern Arbeiten, Wohnen und Einzelhandel. Dabei wird das Erdgeschoss wie auch die erste Etage vom Einzelhandel genutzt. Das Sumatrakontor ist außerdem zur Niederlassung bekannter Unternehmen, wie Deutsche Bank, Rossmann oder Edeka, geworden. Zudem sind im Kontor noch 81 Wohnungen untergebracht. Diese sind über einen separaten Eingang am Überseeboulevard zugänglich. Der größte Teil der Nutzfläche fällt auf die insgesamt 17.800 Quadratmeter großen Büroflächen.

Das Raumkonzept der Architekten von Designed by Erick van Egeraat präsentiert sich vielseitig. Die Variation reicht von 400 bis hin zu 4.000 Quadratmeter großen Büroräumen. Die drei Einheiten „Arbeiten“, „Wohnen“ und „Einzelhandel“ sind über einen Innenhof miteinander verbunden. Diesen Innenhof gestalteten die Architekten weniger dynamisch, als die Außenfassade. Die akzentuierenden weißen Platten sind hier Bestandteil einer eher reduzierten Freiraumgestaltung.

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architect: 

Designed by Erick van Egeraat

status: 

Fertigstellung: April 2011

size: 

37.000 qm

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