dosmasuno arquitectos - Centro Municipal de Servicios Sociales - Móstoles


Grüne Außenräume dienen als Erholungs- und Treffpunkte @ Miguel de Guzmán 

Zentrum für Soziale Einrichtungen, Móstoles, Madrid, Spanien @ Miguel de Guzmán 

Zentrum für Soziale Einrichtungen, Móstoles, Madrid, Spanien @ Miguel de Guzmán 

Zentrum für Soziale Einrichtungen, Móstoles, Madrid, Spanien @ Miguel de Guzmán 

Zentrum für Soziale Einrichtungen, Móstoles, Madrid, Spanien @ Miguel de Guzmán 

Zentrum für Soziale Einrichtungen, Móstoles, Madrid, Spanien @ Miguel de Guzmán 

Zentrum für Soziale Einrichtungen, Móstoles, Madrid, Spanien @ Miguel de Guzmán 

Die Gebäudehülle dient als solarer und visueller Filter @ Miguel de Guzmán

Zentrum für Soziale Einrichtungen, Móstoles, Madrid, Spanien @ Miguel de Guzmán 

Die Mehrzweckhalle ist wie ein Atrium durch das Gebäude gesteckt @ Miguel de Guzmán 

Mehrere gleichartige Bürozellen stehen aneinandergereiht @ Miguel de Guzmán 

Zentrum für Soziale Einrichtungen, Móstoles, Madrid, Spanien @ Miguel de Guzmán 

Eine weiße Haut aus dünnem, perforiertem Kunststoff umhüllt den Neubau @ Miguel de Guzmán
Der Entwurf für das Zentrum für soziale Einrichtungen stammt von dem Architekturbüro dosmasuno arquitectos, das bereits zahlreiche Wettbewerbe und Auszeichnungen gewonnen hat. Unter anderem konnte sich das Architektenteam 2003 bei dem Projekt „102 Wohngruppen in Carabanchel“, 2007 bei dem Wettbewerb um die Zentralbibliothek und das Museum der Universität von Alcalá, 2008 für „67 Häuser in Colmenar Viejo“ und schließlich für das neue Zentrum für soziale Einrichtungen in Móstoles durchsetzen.
Neubau im Neubaugebiet
Das neue Gebäude entstand in einem Neubaugebiet, das sich gerade in Entwicklung befindet. Das vorhandene Straßennetz und die Ausrichtung des Grundstücks gaben die Rahmenbedingungen für den Entwurf des Zentrums vor.
Der Neubau steht nicht nur im Einklang mit den städtebaulichen Vorschriften, er respektiert auch strikt die urbanen Gegebenheiten, trotz seines markanten Körpers. Die Architekten entschieden sich dafür, das für das Grundstück maximale Volumen auszunutzen, um möglichst viele Büros in dem Gebäudekomplex unterzubringen.
Grüne Einschnitte in weißer Fassade
In dem 2.400 Quadratmeter großen Gemeinschaftszentrum, so war die Vorgabe des Bauherrn, sollten zwei verschiedene Raumprogramme innerhalb eines Volumens untergebracht werden. Der Gebäudekomplex sollte neben mehreren identischen Einzelbüros auch eine Multifunktionshalle erhalten. Um trotz voluminösen Baukörpers eine ausreichende natürliche Belichtung im Inneren des Gebäudes garantieren zu können, wurden Teile aus dem Gesamtvolumen herausgeschnitten. Somit entstanden offene Außenräume, die die Geschosse miteinander verbinden und die vom Innenraum aus zugänglich sind. Sie können als Erholungs- und Treffpunkte genutzt werden. Diese herausgeschnittenen Teile bilden mit ihrer grünen Farbe einen Kontrast zur sonst in Weiß gehaltenen Gebäudehülle.
Die in dem Raumprogramm vorgesehene Mehrzweckhalle wurde wie ein Atrium von oben durch das Gebäude gesteckt. Die Mehrzweckhalle dient der Haupterschließung des Gebäudes. Der Zugang zu den umliegenden Büroräumen erfolgt über ringartig um das Atrium angeordnete Flure. Die mittige Positionierung der Mehrzweckhalle erleichtert die Erschließung der umliegenden Räume.
Zwei Volumen ineinander
Die durchgesteckte Mehrzweckhalle wird von oben sowie vom Erdgeschoss natürlich belichtet. Auch im Inneren der Halle wiederholt sich das saftige Grün der Fassadeneinschnitte. Die aneinander gereihten Bürozellen werden durch den Luftraum über der Halle zusätzlich belichtet.
Umhüllt wird das Volumen von einer dünnen Haut aus weißem, perforiertem Kunststoff, die sowohl als thermischer solarer Puffer, als auch als visueller Filter fungiert. Ausblicke von innen sind kontinuierlich möglich, während die Einsicht von außen durch das Material eingeschränkt wurde.
Zusammen mit den volumetrischen Ausschnitten ergibt sich ein visuell ausgeglichenes Erscheinungsbild einer einheitlichen Fassade, die von nur den wenigen groben Einschnitten unterbrochen wird.
dosmasuno arquitectos
fertig gestellt: 2012
2400 m²







