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LIFEWALL erweckt Gebäude zum Leben

Emilio Llobat - LIFEWALL -

  • Lifewall © CeracasaLifewall © CeracasaLifewall © CeracasaLifewall © Ceracasa
  • Eine Wand gestaltet mit LIFEWALL © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsEine Wand gestaltet mit LIFEWALL © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsEine Wand gestaltet mit LIFEWALL © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsEine Wand gestaltet mit LIFEWALL © Emilio Llobat/Maqla Architects
  • Verschiedene Möglichkeiten LIFEWALL zu gestalten © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsVerschiedene Möglichkeiten LIFEWALL zu gestalten © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsVerschiedene Möglichkeiten LIFEWALL zu gestalten © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsVerschiedene Möglichkeiten LIFEWALL zu gestalten © Emilio Llobat/Maqla Architects
  • Nahansicht © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsNahansicht © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsNahansicht © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsNahansicht © Emilio Llobat/Maqla Architects
  • LIFEWALL Fliesen ausgestellt © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsLIFEWALL Fliesen ausgestellt © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsLIFEWALL Fliesen ausgestellt © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsLIFEWALL Fliesen ausgestellt © Emilio Llobat/Maqla Architects
  • Der Bepflanzung sind keine Grenzen gesetzt © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsDer Bepflanzung sind keine Grenzen gesetzt © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsDer Bepflanzung sind keine Grenzen gesetzt © Emilio Llobat/Maqla ArchitectsDer Bepflanzung sind keine Grenzen gesetzt © Emilio Llobat/Maqla Architects
Bepflanzbare Fliesen von Ceracasa ermöglichen nicht nur eine kreative Fassadengestaltung, sondern liefern auch noch frische Atemluft.

Flexibles Grün

In Zusammenarbeit mit dem Fliesenhersteller Ceracasa und der Firma Azahar Energy entwickelte der Architekt Emilio Llobat von Maqla Architects das LIFEWALL-System. LIFEWALL, das sind Fliesen mit einer Größe von einem Quadratmeter, die beliebig bepflanzt und variabel an der Fassade angebracht werden können. Die spanische Entwicklerallianz aus Ceracasa, Azhar Energy und Llobat schuf damit eine Möglichkeit zur Fassadenbegrünung, die besonders flexibel in der Gestaltung und unaufwändig in der Pflege ist.

Einen Quadratmeter frische Luft

LIFEWALL ist für die Erfinder nicht nur eine gestalterische Spielerei. Die vertikalen Gärten, die durch diese Fliesen entstehen können, sollen das Kohlendioxid, das wir Menschen in Fabriken und durch Autos in Hülle und Fülle produzieren, speichern können. Zudem soll durch die Photosynthese der Pflanzenfassaden lebenswichtiger Sauerstoff entstehen. Gerade die Luft in den durch Smog verschmutzten Großstädten könnte mit bepflanzten Fassaden verbessert werden.

Dort, wo die Luftverschmutzung am größten ist, ist meist auch der Platz rar, Grünflächen müssen in Großstädten weichen. In den nächsten Jahren wird sich der Strom der Menschen in Richtung Städte fortsetzen. Die Urbanisierung wird also eher noch weiter voranschreiten. „Mehr Menschen“ bedeutet „weniger Platz“ und „mehr Luftverschmutzung“ – diesen Problemen wollen Ceracasa, Emilio Llobat und Ahazar Energy mit ihrem LIFEWALL-System begegnen. Fassaden existieren schließlich bei jedem Gebäude und bieten reichlich Platz, man muss sie nur noch begrünen. LIFEWALL lässt sich nicht nur bei Neubauten, sondern auch im Zuge von Modernisierungen anbringen.

Auch ohne grünen Daumen machbar

Pflanzen sind schön anzusehen und nützlich obendrein. Wenn man sich dennoch gegen Grünflächen, ja oft sogar gegen die Zimmerpflanze entscheidet, ist es eine Frage der Pflege: Wer soll sich darum kümmern? Bei der Zimmerpflanze ist es vielleicht die Vergesslichkeit, bei größeren Grünflächen ist es oft das Geld, das zum K.o.-Kriterium wird. Dieses Argument zählt bei LIFEWALL nicht, so glauben die Entwickler. Die Pflanzen auf den Fliesen werden automatisch mit Hilfe eines wassersparenden Tröpfchenbewässerungssystems feucht gehalten. Auch die Düngung kann automatisch erfolgen.

Grüne Zukunft

BIONICTILE-Keramikfliese, ein anderes Produkt der Firma Ceracasa, bindet wie LIFEWALL Kohlendioxid aus der Luft. In einer chemischen Reaktion der gebundenen Kohlendioxid-Partikel mit UV Strahlen und Feuchtigkeit entstehen kleinste Mengen von Nitraten. Diese sind inert, das heißt, es entstehen reaktionsträge Gase, die keine weiteren unerwünschten Reaktionen auslösen und damit unschädlich für den Menschen sind, so der Hersteller. Diese Nitrate dienen aber wiederum als Dünger für die Pflanzen in den LIFEWALL-Quadraten. Kombiniert man also die beiden Produkte an einer Fassade, so versprechen Ceracasa, Azhar Energy und Maqla Architects, entsteht eine Symbiose, die kaum Pflege benötigt und zum einen durch ästhetische, zum anderen durch seine klimatischen und nachhaltigen Aspekte überzeugt. Ceracasa, Azhar Energy und Maqla Architects schaffen damit einen Weg zum Umweltschutz, der ansprechende und kreative Architektur nicht ausschließt sondern, im Gegenteil, sie fördert und ermöglicht.

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