Kohlbecker Architekten & Ingenieure - Unimog-Museum - Gaggenau


Das Unimog Museum in Gaggenau © Kohlbecker | Architekten Ingenieure

Die Ausstellungsfläche des Unimog-Museum © Kohlbecker | Architekten Ingenieure

Die Glasfassade zieht die Blicke ins Innere des Museum © Kohlbecker | Architekten Ingenieure

Der Unimog bleibt der Stadt Gaggenau mit dem Unimog-Museum erhalten © Kohlbecker | Architekten Ing

Der Eingangsbereich des Unimog-Museum © Kohlbecker | Architekten Ingenieure
Der erste Unimog kam 1951 auf den Markt. Er wurde bis 2002 im Mercedes Benz Werk in Gaggenau gefertigt. Heute ist Wörth am Rhein der Produktionsstandort des Unimogs. Trotzdem bleibt der Unimog der Stadt Gaggenau weiterhin verbunden, denn 2006 wurde das Unimog-Museum in Gaggenau eröffnet.
Das Museum zeigt seinen Besuchern weit mehr, als nur die Entwicklung des legendären Fahrzeugs. Der Unimog-Parcours im Gelände neben dem Museum macht das Universalfahrzeug für Besucher im wahrsten Sinne des Wortes „erfahrbar“. Der Entwurf zum Museumsbau kommt vom ortsansässigen Architekturbüro Kohlbecker | Architekten Ingenieure, das bereits mehrfach für die Daimler AG arbeitete
Geschlossene Offenheit
Das Museum wird dominiert von den Materialien Holz, Glas und Sichtbeton. Die gegliederten Fenster strukturieren das Gebäude in geometrisch klare Formen. Die großzügige Glasfläche öffnet den Gebäudekubus nach Nordwesten. Den Eingangsbereich markiert eine freistehende Stahlbetonwand, die den Besucher alleine schon optisch ins Innere des Museum zieht. Die Transparenz der Glasflächen kontrastiert die fast durchgehende Holzfassade auf der Gebäuderückseite. Auf dem Dach des Museums schufen die Architekten eine begrünte Fläche, die gemeinsam mit der Holzfläche der Fassade das naturnahe Design des Museumsbaus prägt.
Von der Theorie raus in die Praxis
Das Museum bietet auf drei Ebenen eine 1.350 qm große Ausstellungsfläche, einen Museumsshop, einen Veranstaltungsraum und ein Bistro. Im Erdgeschoss befinden sich die Ausstellungsfahrzeuge. In den darüber liegenden Ebenen sind Konstruktionspläne und Zeichnungen zu Unimog-Modellen der letzten 60 Jahre zu bewundern.
Die Ausstellung umfasst neben der technischen Welt des Unimogs auch die Themen „Politik und Zeitgeschehen“, „Wirtschaft und Arbeitsleben“ in der Region des Murgtals. Stefan Schwaab, Vorsitzender des Unimog-Museum e.V., sagt über das Konzept des Museums: „Der Unimog steht als Fahrzeug im Mittelpunkt, darüber hinaus dürfen auch andere Themen nicht zu kurz kommen.“
Während die Dauerausstellung im Inneren die Entwicklung des Unimogs im Wandel der Zeit zeigt, lädt der Unimog-Parcours zum Praxistest ein. Der Geländeparcours soll den Unimog für Besucher regelrecht "erfahrbar" machen. Eigens konzipierte Hügel, Schräglagen und Geländeböden veranschaulichen den vielfältigen Einsatz des Unimogs in der Praxis.
Das Museum zieht mit seinem interaktiven Museumskonzept nicht nur Unimog-Liebhaber an, es ist außerdem auch ein beliebtes Ausflugsziel für Familien. Das Konzept für die Museumsausstellung entwarf exakt, eine Agentur für Werbung und Kommunikation mit Sitz in Rastatt. Die Idee, die dahinter steckt: „Wir rufen zum Verweilen und Entdecken auf“, so Kretschmer-Risché, Geschäftsführerin der Agentur.
| Architekt: | Kohlbecker Architekten & Ingenieure |
| Status: | Fertigstellung: Juni 2006 |
| Größe: | 1.350 qm |
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| Produktkategorie: | Flachdach |
| Hersteller: | VEDAG |
| Homepage: | www.vedag.de |
| Email: | office@vedag.com |








