Lohmann Architekten - "Generationenhaus" - Bad Wurzach


Generationenhaus © Jonas von der Hude

Generationenhaus © Jonas von der Hude

Generationenhaus © Jonas von der Hude

Generationenhaus © Jonas von der Hude
Die Entwicklung des „Generationenhauses“ entstand in einer Zusammenarbeit zwischen dem Verlag Gruner + Jahr, der Zeitschrift Schöner Wohnen, der Deutschen Zement- und Betonindustrie und dem Architekturbüro Lohmann Architekten.
Bei einer Umfrage der Zeitschrift Schöner Wohnen beantworteten 20.000 Leser Fragen zum Thema „das perfekte Haus für drei Generationen“. Die Antworten bildeten die Rahmenbedingungen für den Entwurf. Als wichtigstes Kriterium für das Zusammenleben nannten die Leser zwei eigenständige Haushalte auf einem gemeinsam genutzten Grundstück. Außerdem wurden Kriterien wie Barrierefreiheit, Flexibilität, Helligkeit, sowie ein zukunftsfähiges Energiekonzept genannt.
Aus allen ermittelten Wünschen entwickelte das Team von Lohmann Architekten das Konzept für das „Generationenhaus“. Realisiert wurde der Idealtyp eines Generationenhauses in Bad Wurzach, einem kleinen Ort im Allgäu.
Bereits 2005 gab es eine ähnliche Initiative der Beteiligten zur Entwicklung zukunftsfähiger Häuser. Damals erkundigte sich die Zeitschrift Schöner Wohnen nach dem Traumhaus von 100.000 Lesern. Helligkeit, Offenheit, Flexibilität, Funktionalität und Sachlichkeit waren die wichtigsten Kriterien.
Die Kriterien der ersten Umfrage, wie Helligkeit und Transparenz fanden auch im zweiten Kooperationsprojekt, dem „Generationenhaus“, eine Anwendung.
Sowohl getrennt, als auch vereint
Das Ensemble in Bad Wurzach besteht aus zwei locker miteinander verbundenen Baukörpern, die versetzt zueinander angeordnet sind und zwei Terrassen und einen Innenhof mit gemeinschaftlichen Flächen ausbilden. Das „Haus fürs Leben“ lässt sich um- und ausbauen, selbst Decken und Wände können schnell und mit wenig Aufwand verändert werden. Die beiden Baukörper können zusammenhängend genutzt werden, sie lassen aber auch den Wunsch der Bewohner nach getrennten Haushalten zu. Falls nur eine Generation das Gebäude nutzt, kann das kleinere der beiden Häuser als Atelier, Büro, Hobby- oder Fitnessbereich oder auch als Gästehaus genutzt oder vermietet werden. Außerdem ist das Grundstück so aufgeteilt, dass sich das Nebenhaus sogar vom Haupthaus abgetrennt verkaufen lässt.
Die beiden Wohnhäuser bieten eine Gesamtwohnfläche von 235 Quadratmetern, wovon das Haupthaus 160 Quadratmeter und das Nebenhaus 75 Quadratmeter hat. Der Entwurf basiert auf einem Modulkonzept, das sich beliebig in der Höhe und zu den Seiten erweitern lässt. Das Ensemble kann als zwei getrennte Baukörper wahrgenommen werden, aber auch als ein Ganzes gelesen werden.
Vertikale Stützen verbinden den Carport, das Haupt- und Nebenhaus miteinander. Arkaden prägen das Erscheinungsbild des Gebäudes zur Straße hin, während im Bereich des Innenhofes der Wechsel von Holz und Putz das Erscheinungsbild der Fassade bestimmt. Zur Gartenseite dominieren die großen Fensterfronten..
Zukunftsfähiges Energiekonzept
Das Energiekonzept des „Generationenhauses“ erfüllt modernste Standards. Die Außenwände bestehen aus Leichtbeton und sind mit einer innovativen Carbon-Technologie hoch wärmegedämmt. Das System hat eine hohe Stoßfestigkeit und eine geringe Verschmutzungsneigung und ist somit eine äußerst wertbeständige Lösung. Massive Betonwände dienen als Speichermasse. Mit einem Energiebedarf von weniger als 40 kWh/m² liegt das Wohnhaus im Bereich des finanziell geförderten KfW40-Standards. Die Dächer sind massiv ausgeführt und die Fenster mit einer Dreifachverglasung ausgestattet.
Außerdem ist das Gebäude mit einer Wärmepumpe ausgestattet, Solarzellen sorgen für die Warmwasserbereitung und es gibt eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Nutzung von Erdwärme führt im Generationenhaus dazu, dass vor Ort weder Öltank noch Gasanschluss nötig sind.
Das Architektenteam von Lohmann Architekten setzte außerdem auf die Vorteile des Baustoffs Beton, mit seinem unübertroffenen Schallschutz, einer absoluten Feuerfestigkeit und minimierter Wärmebrücken mittels fugenarmer Verarbeitung.
| Architekt: | Lohmann Architekten |
| Status: | Fertigstellung: 2008 |
| Größe: | BGF: 235 Quadratmeter |
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| Hersteller: | alsecco GmbH |
| Homepage: | www.alsecco.de |
| Kontakt: | kontakt@alsecco.com |
| Produktkategorie: | Siliconharzfarben |
| Homepage: | www.srep.com |
| Kontakt: | info@srep.com |










