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Der Weg der Kohle – Umbau der Kohlenwäsche von Rem Koolhaas

OMA, Rotterdam und Böll & Krabel, Essen - Kohlenwäsche - Essen

  • Ehemalige Kohlenwäsche der Zeche Zollverein in Essen. © Thomas Willemsen / Stiftung ZollvereinEhemalige Kohlenwäsche der Zeche Zollverein in Essen. © Thomas Willemsen / Stiftung ZollvereinEhemalige Kohlenwäsche der Zeche Zollverein in Essen. © Thomas Willemsen / Stiftung ZollvereinEhemalige Kohlenwäsche der Zeche Zollverein in Essen. © Thomas Willemsen / Stiftung Zollverein
  • Die neu errichtete Gangway © Thomas Willemsen / Stiftung ZollvereinDie neu errichtete Gangway © Thomas Willemsen / Stiftung ZollvereinDie neu errichtete Gangway © Thomas Willemsen / Stiftung ZollvereinDie neu errichtete Gangway © Thomas Willemsen / Stiftung Zollverein
  • Dachansicht der ehemaligen Kohlenwäsche © Matthias Duschner / Stiftung ZollvereinDachansicht der ehemaligen Kohlenwäsche © Matthias Duschner / Stiftung ZollvereinDachansicht der ehemaligen Kohlenwäsche © Matthias Duschner / Stiftung ZollvereinDachansicht der ehemaligen Kohlenwäsche © Matthias Duschner / Stiftung Zollverein
  • Schrilles Beleuchtungskonzept © Thomas Willemsen / Stiftung ZollvereinSchrilles Beleuchtungskonzept © Thomas Willemsen / Stiftung ZollvereinSchrilles Beleuchtungskonzept © Thomas Willemsen / Stiftung ZollvereinSchrilles Beleuchtungskonzept © Thomas Willemsen / Stiftung Zollverein
Die rund 42 Meter hohe Kohlenwäsche in Essen wird als Ruhr Museum benutzt.

Rem Koolhaas im Ruhrpott: Zum Beginn des Kulturhauptstadtjahres RUHR.2010 wurde im vergangenen Jahr die Dauerausstellung des neuen Ruhr Museums auf der Zeche Zollverein 12 in Essen eröffnet. Mindestens ebenso sehenswert wie die zahlreichen Exponate aus verschiedenen Jahrhunderten präsentieren sich dabei die nach Plänen von Rem Koolhaas umgenutzten Räume der ehemaligen Kohlenwäsche selbst. Eine perfekte Kulisse für ein Museum, das sich der Geschichte des Ruhrgebiets verschrieben hat!
 

Gangway aus Stahl und Glas

Die zwischen 1928 und 1932 nach Plänen von Fritz Schupp errichtete Zeche Zollverein 12 gehört zu den spannendsten Zeugnissen europäischer Industriearchitektur. Das größte und gleichzeitig komplexeste Gebäude auf dem 1986 stillgelegten und 2001 in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommenen Areal ist die rund 42 Meter hohe Kohlenwäsche. Um die kubistisch-funktionale Industriearchitektur des Gebäudes als Ruhr Museum nutzbar zu machen, entwickelten Rem Koolhaas und sein deutscher Partner Heinrich Böll einen spannenden Museums-Parcours, der in weiten Teilen den ehemaligen Weg der Kohle nachzeichnet. Spektakuläres Element nach außen ist dabei die rund 55 Meter lange Gangway aus Stahl und Glas mit der bundesweit längsten freitragenden Rolltreppe, die in ihrer Form den zahlreichen Bandbrücken auf dem Gelände nachempfunden ist und die die Besucher vom Freigelände aus direkt hinauf ins 24 Meter hoch gelegene Besucherzentrum befördert. Neben einem Informations- und Ticketschalter stehen dort auch eine Garderobe, ein Café und ein Museumsshop zur Verfügung.

Die weiter oben gelegenen Ebenen sind mit ihrem erhaltenen Maschinenbestand und der Aussichtsplattform auf dem Dach des Gebäudes ein Bestandteil des Denkmalpfades Zollverein. In den darunter gelegenen Geschossen schließen sich die über ein neu gestaltetes Treppenhaus erreichbaren Ausstellungsebenen des neuen Ruhr Museums mit der vom Stuttgarter Büro HG Merz gestalteten Dauerausstellung an.
 

Kontrastreiche Gestaltung

Die Umgestaltung der ehemaligen Kohlenwäsche lebt insbesondere von ihren deutlich zur Schau getragenen Kontrasten zwischen Alt und Neu. Die wenigen gezielten Eingriffe der Architekten heben dabei die Qualität des Vorhandenen hervor und öffnen gleichzeitig den Blick für neue Perspektiven. So wurde die außen liegende Rolltreppe im grellen Kontrast zur vorhandenen Industriearchitektur, aber auch als assoziativer Verweis an heiße Asche, in poppigem Orange und mit schriller gelb-oranger Beleuchtung gestaltet. In ähnlicher Absicht gestaltete Rem Koolhaas außerdem das interne Treppenhaus mit eindrucksvoll beleuchteten Handläufen. Als moderne Passage in die Welt der Kohle und des Bergbaus. Eine sehenswerte Transformation eines ehemaligen Industriefossils!

constructor: 

Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH, Essen

architect: 

Office for Metropolitan Architecture (OMA), Rotterdam; Böll & Krabel, Essen

status: 

Eröffnung: Oktober 2008 (Sonderausstellung)

size: 

BGF: 17.000 Quadratmeter

Gast
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admin

Klettert die Leiter führt zu einem Gefühl des Schmelzens in einem Ofen.

5. Mai 2011 - 12:55
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5. Mai 2011 - 15:15
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admin

@Kai Christian: Sehr nette Bilder!

5. Mai 2011 - 20:10
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admin

...die Fotos sehen aus wie in einem Stahlwerk gemacht.

6. Mai 2011 - 7:20

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