Saunders Arkitekten - Fogo Island Studios - Fogo Island


Fogo Island Studios © Bent René Synnevåg und Saunders Arkitekter

Fogo Island Studios © Bent René Synnevåg und Saunders Arkitekter

Fogo Island Studios © Bent René Synnevåg und Saunders Arkitekter

Fogo Island Studios © Bent René Synnevåg und Saunders Arkitekter

Fogo Island Studios © Bent René Synnevåg und Saunders Arkitekter

Fogo Island Studios © Bent René Synnevåg und Saunders Arkitekter

Fogo Island Studios © Bent René Synnevåg und Saunders Arkitekter
Fogo – nur die wenigsten von uns werden auf Anhieb wissen in welchem Erdteil man dieses kleine Eiland vermuten könnte. Ein Blick in die Weltkarte lokalisiert eine kleine Insel vor der Küste Neufundlands, da wo die atlantische See noch rau ist und die Bewohner sich mit den unwirtlichen klimatischen Bedingungen arrangiert haben. Aber auch hier ändern sich die Bedingungen. Der natürliche Lebensraum wird zunehmend durch die Überfischung bedroht und die Kultur der Inselbewohner drohte zu verschwinden. Aus diesem Grund wurde ein Förderprogramm ins Leben gerufen, mit dem die Tradition, Kunst und Kultur der Fogo Islander an die Öffentlichkeit getragen werden sollen. Und gleichzeitig die Chance mit traditionellen architektonischen Formen, Methoden und Materialien in einer besonderen Lage zu experimentieren, für den gebürtigen Kanadier Todd Saunders ein Heimspiel besonderer Art.
Künstlerräume in der wilden Natur
Situiert in der kargen, schroffen Landschaft sieht das Konzept sechs verschiedene Studios vor, die zwar über eine Reihe von starken geometrischen Formen geprägt sind, die aber in keiner Konkurrenz zur natürlichen Umgebung stehen. Bewohnbar von Frühling bis Herbst, können deren temporären Bewohner die jahreszeitlichen und klimatischen Veränderungen hautnah erleben und daraus die Kreativität für ihr Schaffen ziehen. Die baulichen Interventionen sind als Integration von Kunst und Natur zu verstehen. Je nach Lage passen sich die Baukörper thematisch an die Umgebung an. So ist das „The Long Studio“ ein langer, aber nur teilweise geschlossener Baukörper, dessen strahlend weiße Innenleben mit der dunklen Holzlattung von außen korrespondiert und nur an den Stirnseiten Bezug nimmt zum Küstenstreifen. Das „Tower Studio“ knickt in einer flachen Dünenlandschaft in sich zusammen und das „Bridge Studio“ z.B. ist für Mutige nur über einen schmalen Steg über der rauen Gischt zu erreichen. Und weil es auch noch ökologisch sinnvoll sein soll, sind alle Studios autonom von der kommunalen Infrastruktur durch Strom, Kanalisation etc.. Sonnenkollektoren auf den Dächern und Holzöfen liefern Wärme, Regenwasserspeicher dienen der Wasserversorgung und das Brauchwasser wird zur Toilettenspülung wieder verwendet. Und passend zum kommerziellen Aspekt des Arts Residency Program wird mit dem Fogo Island Inn ein kleines, feines Boutique Hotel entstehen – für die Gäste, die noch auf einen Platz im neuen Aussteigerparadies warten.
Shorefast Foundation and Fogo Island
Saunders Arkitekten
Bauzeit: 2007 bis 2011
BGF: 40 bis 120 Quadratmeter








schnell koffer packen und los...
Wann geht es los? Mein Koffer ist schon gepackt !!!
das gibt's aber nicht wirklich, oder?
oh doch, inklusive Residency Program für Künstler zum Bewerben...