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So einfach wie möglich, aber nicht einfacher

Schilling Architekten - Architekturbüro Schilling am Gereonswall - Köln

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Das Skelett des Architekturbüros aus Stahl und Beton, aufgeteilt in horizontale und vertikale Rasterfelder aus Glas oder Sichtbeton, ist einfach und schlicht.

So wie Modedesigner nicht schlecht angezogen sein dürfen und Friseure keine schlechten Frisuren haben sollten, so geht es auch Architekten, die, wenn sie ihr eigener Bauherr sind, besonders gut planen sollten. Johannes Schilling hat sein eigenes Büro gut geplant. Und in der eher unwirtlichen Gegend am Kölner Gereonswall gebaut. Gefolgt ist er dabei der Weisheit Einsteins: "Mache die Dinge so einfach wie möglich, aber nicht einfacher". Das Ergebnis ist der Fremde in der Fremde, ein Bau der gar nicht erst versucht, sich in die unwirtliche Umgebung einzugliedern und es auch nicht muss. Das Skelett aus Stahl und Beton, aufgeteilt in horizontale und vertikale Rasterfelder aus Glas oder Sichtbeton ist einfach und ist es auch wieder nicht. Schilling definiert das vorhandene genauso wie das nicht vorhandene, er gestaltet den Freiraum und lässt Platz für Gedanken. Er verzichtet auf Lampen zugunsten indirekt beleuchteter Regale, spart Deckenfelder aus und öffnet so den Blick durch die Stockwerke, führt den Blick an den Betonwänden entlang und lässt ihn an den Fenstern abperlen. Es gibt nicht Räume, sondern einen Raum und in ihm Inseln, Zonen und Ebenen. 

 

 

Fließender Arbeitsraum

 So frei wie die Raumgestaltung soll auch die Nutzung sein. Die Schreibtische der rund 30 Mitarbeiter stehen in kleinen Einheiten, abgeschirmt durch hüfthohe Regale. So bilden sich Arbeitsinseln innerhalb der Einraum-Architektur, die strukturieren und Rückzugsmöglichkeiten bieten, ohne zu trennen. Diese Inseln können neu gebildet und wieder aufgelöst werden, auch sie unterstreichen den fließenden Charakter des Gebäudes. Platz für Kulturschaffende aller Art bietet die Kyoto Bar, benannt nach dem auf dem Platz vor dem Architektenbüro aufgestellten Denkmal, welches die Freundschaft zwischen den Partnerstädten KYOTO und KÖLN symbolisieren soll.
 Zum ersten Mal anlässlich des Architekturfestivals plan02 genutzt, wird das Erdgeschoss seither immer wieder mit Ausstellungen und Installationen  geschmückt. Es funktioniert, das Konzept des Fremden in der Fremde, so einfach wie möglich, aber nicht einfacher.

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constructor: 

Architekturbüro Schilling

architect: 

Schilling Architekten

status: 

Baujahr: 2002

Gast
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admin

great

3. Juni 2011 - 9:04
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admin

Gefällt mir doppelt

3. Juni 2011 - 9:22
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admin

Gefällt mir ebenfalls sehr gut. Hat allerdings stilistisch sehr große Ähnlichkeiten mit Braunfels.

3. Juni 2011 - 9:26
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admin

In Sachen Sichbeton hinken die Deutschen noch ganz schön hinterher...

3. Juni 2011 - 10:16
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admin

Gefällt mir sehr ......

3. Juni 2011 - 10:34

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