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Von wegen Grün!

Schmidt Hammer Lassen Architects - Hörsaalzentrum der RWTH Aachen - Aachen

  • Die Stapelung schafft eine spannungsvolle Gebäudekomposition. © schmidt hammer lassen architectsDie Stapelung schafft eine spannungsvolle Gebäudekomposition. © schmidt hammer lassen architectsDie Stapelung schafft eine spannungsvolle Gebäudekomposition. © schmidt hammer lassen architectsDie Stapelung schafft eine spannungsvolle Gebäudekomposition. © schmidt hammer lassen architects
  • Die aufgetürmten Volumen stoßen in den Straßenraum hervor. © schmidt hammer lassen architects Die aufgetürmten Volumen stoßen in den Straßenraum hervor. © schmidt hammer lassen architects Die aufgetürmten Volumen stoßen in den Straßenraum hervor. © schmidt hammer lassen architects Die aufgetürmten Volumen stoßen in den Straßenraum hervor. © schmidt hammer lassen architects
  • Das Atrium bietet eine offene und belebte Kommunikationszone. © schmidt hammer lassen architects Das Atrium bietet eine offene und belebte Kommunikationszone. © schmidt hammer lassen architects Das Atrium bietet eine offene und belebte Kommunikationszone. © schmidt hammer lassen architects Das Atrium bietet eine offene und belebte Kommunikationszone. © schmidt hammer lassen architects
  • Die begrünten Fassaden werden leider nicht realisiert. © schmidt hammer lassen architectsDie begrünten Fassaden werden leider nicht realisiert. © schmidt hammer lassen architectsDie begrünten Fassaden werden leider nicht realisiert. © schmidt hammer lassen architectsDie begrünten Fassaden werden leider nicht realisiert. © schmidt hammer lassen architects
Das von Schmidt Hammer Lassen geplante Hörsaalzentrum der RWTH Aachen wird leider ohne die ursprünglich geplante begrünte Fassade realisiert.

Langjährige Erfahrung

Mit der Planung und Umsetzung von Schul- und Hochschulgebäuden hat das dänische Büro Schmidt Hammer Lassen langjährige Erfahrungen. Zuletzt haben die Architekten mehrere College-Gebäude unter anderem in London, im norwegischen Larvik und im dänischen Kolding realisiert. Gegenwärtig ist das Büro mit der Umsetzung des neuen Hörsaalzentrums der RWTH Aachen beschäftigt. Der auf einem schmalen Grundstück am Westbahnhof errichtete Neubau soll bis zum Sommer 2013 auf einer Bruttogeschossfläche von 13.500 Quadratmetern dreizehn Hörsäle mit Flächen von 100 bis 900 Plätzen, vierzehn Seminarräume sowie zusätzliche Büroflächen zur Verfügung stellen.

Städtebauliche Scharnierfunktion

Das neue Hörsaalzentrum fungiert städtebaulich und funktional als Scharnier zwischen den beiden nordwestlich bzw. südöstlich anschließenden Megaprojekte „Campus West“ und „Campus Mitte“, die bis 2015 die Entstehung einer der größten Forschungslandschaften Europas sowie die Umstrukturierung des bestehenden Kernbereiches der RWTH vorsehen.

Im Übergang beider Zonen schlägt der Neubau von Schmidt Hammer Lassen zwei kompakte quaderförmige Volumen mit jeweils drei Geschossen vor, die durch ein durchgängig verglastes Atrium miteinander verbunden werden. Einem großflächigen Volumen in Richtung Nordwesten stehen dabei ein deutlich kleinerer Trakt sowie ein abwechslungsreich gestalteter Vorplatz in Richtung der südöstlich angrenzenden Straßenkreuzung gegenüber. Das zentrale Atrium soll nicht nur eine optimierte Tageslichtnutzung und eine bequeme Erschließung des Neubaus von unterschiedlichen Seiten ermöglichen, sondern auch eine offene und belebte Kommunikationszone im Übergang zu den nach innen orientierten Hörsälen bereitstellen. Frei tragende Brücken ermöglichen dabei eine bequeme Erschließung und Verbindung in den oberen beiden Ebenen.

Begrünte Fassaden

Ein weiteres markantes Gestaltungsmerkmal des Entwurfs von Schmidt Hammer Lassen ist die horizontal wie vertikal versetzte Übereinanderstapelung der verschiedenen Räume und Ebenen. In Richtung Süden stoßen die aufgetürmten Quader mit zunehmender Höhe immer weiter in den Straßenraum hervor und überdecken dabei einen Teil des Vorplatzes. Im Bereich des Atriums prägt sich die Stapelung als Negativform mit terrassenartig aufsteigenden bzw. sich verjüngenden Ebenen ab – fast so, als sei der gesamte Bauköper wie von Geisterhand auseinander gezogen worden.

Darüber hinaus hatten Schmidt Hammer Lassen ursprünglich geplant, spezielle Sedum-Gras-Kassetten mit Erde und Bewässerungsautomatik an der Außenhülle des Gebäudes anzubringen. Leider ist davon inzwischen jedoch keine Rede mehr, der Neubau wird ohne begrünte Fassade gebaut. Schade eigentlich. Die „Rasenfassade“ hätte dem Neubau gut zu Gesicht gestanden.

constructor: 

Bau- und Liegenschaftsbetrieb des Landes Nordrhein-Westfalen, Aachen

architect: 

Schmidt Hammer Lassen Architects, Århus

status: 

Fertigstellung: voraussichtlich 2013

size: 

BGF: 13.500 m²

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Alle 2 Kommentare anzeigen

Inge Van de Vin

sehr schön

vor 7 Monaten 3 Wochen 12 Stunden

Christa Heythausen-Steffen

klasse

vor 7 Monaten 3 Wochen 12 Stunden

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