Schmidt Hammer Lassen Architects - Superblock „Salt Crystals“ - Helsingborg


Der 12-geschossige Hotelturm schafft einen Blickfang am Wasser. © Schmidt Hammer Lassen Architects

Blick vom gegenüberliegenden Hafenpier auf den Neubau. © Schmidt Hammer Lassen Architects

Bewegte Fassadenansicht mit rhythmisch auskragenden Balkonen. © Schmidt Hammer Lassen Architects 

Blick vom Kongress-Center auf das Hafenbecken. © Schmidt Hammer Lassen Architects

Markante Silhouette mit unregelmäßigen Gebäudefluchten. © Schmidt Hammer Lassen Architects

Innenhofansicht des Kongresscenters mit Tiefgarage. © Schmidt Hammer Lassen Architects
Mit seinem bedeutenden Hafen, dem zweitgrößten des Landes, gehört die rund 100.000 Einwohner zählende Stadt Helsingborg zu den wichtigsten Wirtschaftsstandorten in Schweden. Ein Teil des Hafens, eine rund einen Quadratkilometer große Fläche rund um den stillgelegten Fähranleger Ångfärjan, soll in den kommenden Jahren zu einem wassernahen Wohn- und Dienstleistungsquartier mit Wasserpromenade umgewandelt werden. Als städtebaulicher Impulsgeber und wichtigstes Projekt ist dabei der vom dänischen Büro Schmidt Hammer Lassen geplante Superblock „Salt Crystals“ vorgesehen. Das voraussichtlich 2014 fertiggestellte Projekt soll auf einer Fläche von rund 34.000 Quadratmetern ein großes Hotel mit über 230 Zimmern, ein Kongress-Center, 130 Appartements sowie Cafés und Läden bieten.
Expressiver Kristall
Als Antwort auf die reizvolle städtebaulichen Lage haben Schmidt Hammer Lassen die unterschiedlichen Funktionen auf zwei große, durch einen Fußweg voneinander getrennte Baukörper verteilt. Das zur Hafeneinfahrt nach Südwesten hin orientierte Hotel und Congress-Center wurde dabei als blockartig untergliedertes „Gebirge“ mit bewusst unterschiedlicher Höhe, unregelmäßigen Gebäudefluchten sowie mit dynamisch gerasterter Außenhülle aus Glas geplant. In Richtung Wasser soll der expressive „Salzkristall“ sukzessive von drei auf zwölf Geschosse ansteigen, um so seiner Rolle als architektonischer „Leuchtturm“ des Quartiers gerecht zu werden. Die durchgehende Ladenzeile im Erdgeschoss schafft gleichzeitig eine Verbindung von der Uferpromenade über die südlich gelegene Plaza zur östlich angrenzenden Innenstadt. Zusätzlich sind ein begrünter Innenhof sowie eine Tiefgarage geplant.
Wohnen am Wasser
Die zusätzlich geplanten Wohnungen sollen in einem weiter nördlich platzierten zweiten Baukörper untergebracht werden, in direkter Nähe zum Yachthafen und der dort angrenzenden modernen Wohnbebauung. Um statt eines kompakten Blockes den Eindruck unterschiedlicher Stadthäuser zu erwecken und außerdem eine optimale Tageslichtnutzung und Aussicht zu erzielen, haben Schmidt Hammer Lassen auch hier eine dynamisch auf- und absteigende Gebäudesilhouette sowie unregelmäßig verlaufende Gebäudefluchten vorgesehen. Als zusätzliche Belebung sind rhythmisch auskragende Balkone, eine Ladenzeile, ein begrünter Innenhofpark sowie drei kleine Pavillons entlang der Ufer-Promenade geplant.
Höchster Punkt des Ensembles ist ein am nordöstlichen Ende aufsteigender Wohnturm mit insgesamt zehn Ebenen. Von dort oben aus wird man dann ganz entspannt dem Treiben im Yachthafen zusehen oder je nach Wetter die Aussicht auf die nur zehn Kilometer weiter westlich gelegene dänische Küste genießen können. Es könnte schlimmer kommen.
Midroc Property Development
Schmidt Hammer Lassen Architects
Fertigstellung: voraussichtlich 2014
34.000 m²







