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Musikalische Eisscholle

Snøhetta - Opern- und Baletthaus Oslo - Bjørvika, Oslo

  • Ansicht der neuen Nationaloper in Oslo im Winter. © Erik BergAnsicht der neuen Nationaloper in Oslo im Winter. © Erik BergAnsicht der neuen Nationaloper in Oslo im Winter. © Erik BergAnsicht der neuen Nationaloper in Oslo im Winter. © Erik Berg
  • Die geschwungene Holzwand schafft einen warmen Kontrast zu den großen Glasflächen. © Erik BergDie geschwungene Holzwand schafft einen warmen Kontrast zu den großen Glasflächen. © Erik BergDie geschwungene Holzwand schafft einen warmen Kontrast zu den großen Glasflächen. © Erik BergDie geschwungene Holzwand schafft einen warmen Kontrast zu den großen Glasflächen. © Erik Berg
  • Ein moderner LED-Kronleuchter sorgt für unterschiedlichste Beleuchtungssituationen. © Erik BergEin moderner LED-Kronleuchter sorgt für unterschiedlichste Beleuchtungssituationen. © Erik BergEin moderner LED-Kronleuchter sorgt für unterschiedlichste Beleuchtungssituationen. © Erik BergEin moderner LED-Kronleuchter sorgt für unterschiedlichste Beleuchtungssituationen. © Erik Berg
  • Hinter den großen Glasflächen zeichnet sich das Foyer mit seinen Holzwänden ab. © Erik BergHinter den großen Glasflächen zeichnet sich das Foyer mit seinen Holzwänden ab. © Erik BergHinter den großen Glasflächen zeichnet sich das Foyer mit seinen Holzwänden ab. © Erik BergHinter den großen Glasflächen zeichnet sich das Foyer mit seinen Holzwänden ab. © Erik Berg
  • Die Erschließung des großen Saals erfolgt über holzverkleidete Gänge und Rampen. © Erik BergDie Erschließung des großen Saals erfolgt über holzverkleidete Gänge und Rampen. © Erik BergDie Erschließung des großen Saals erfolgt über holzverkleidete Gänge und Rampen. © Erik BergDie Erschließung des großen Saals erfolgt über holzverkleidete Gänge und Rampen. © Erik Berg
Das weiße Marmordach der Oper in Oslo, entworfen vom norwegisch-US-amerikanischen Büro Snøhetta, wirkt wie ein riesiger Eisberg im Meer.

Der Eisberg im Hafenareal

Mit dem 2010 fertig gestellten Bjørvika-Tunnel, der einen großen Teil des Innenstadtverkehrs Oslos unter die Erde verlegt, hat die schwedische Stadt jetzt endlich freien Zugang zum Wasser. In den kommenden Jahren soll das ehemalige Hafenviertel sukzessive zum Wohn- und Büroquartier umgewandelt werden. Direkt angrenzend ans Ufer des Fjordes wurde 2008 das rund 400 Millionen Euro teure neue Opernhaus der Stadt eröffnet. Der flach aufsteigende, 207 Meter lange und 110 Meter breite Bau des in Oslo ansässigen Architekturbüros Snøhetta integriert auf einer Fläche von 28.000 Quadratmetern mehr als 1.000 Innenräume – darunter ist  ein  kleiner Saal mit rund 500 Sitzplätzen und ein großen Opernsaal für rund 1.350 Besucher.

Ein Operndach aus Carrara-Marmor

Oslo ist die sonnenreichste Stadt Skandinaviens. Dennoch können Winter hier lang und schneereich sein. Am Ufer des Oslofjords scheint es, als wäre hier immer Winter. Mit seinem öffentlich begehbaren Dach aus schneeweißem Carrara-Marmor wirkt der Opernbau wie ein riesiger Eisberg, der selbst im Sommer noch vor den Toren der Stadt auf dem Wasser treibt. Je nach Tages- und Jahreszeit kann man auf dem schräg geneigten, bis zu 32 Meter aus dem Wasser aufsteigenden „Teppich“ nach Belieben spazieren, picknicken, sitzen oder sogar Ski laufen.

Die spitz zulaufenden Glasfassaden in den Randbereichen des Daches ermöglichen einen fließenden Übergang zwischen Innen und Außen und muten wie riesige Kristalle an, die aus dem Schnee hervorbrechen. Höchster Punkt des Neubaus ist der Fly-Tower, der sich oberhalb der großen Bühne 54 Meter hoch erhebt und der während den Aufführungen unbemerkte Änderungen im Bühnenaufbau ermöglicht.

Der Vorplatz der Oper und der Boden des mit Licht durchfluteten Foyers wurden wie das Dach in weißem Carrara-Marmor gestaltet. Für die weitgehend geschlossene Nordfassade des Gebäudes wurde alternativ ein heller, norwegischer Granit verwendet. Den östlich angrenzenden, relativ nüchtern gehaltenen Funktionstrakt, der auf vier Ebenen Büros und Proben-, Garderoben- und Lagerräume bereitstellt, haben die Architekten von Snøhetta mit Aluminiumpaneelen verkleidet.

Skulptural geschwungene Eiche im Wechsel mit Glas uns Stein

Einen deutlich wärmeren Eindruck vermittelt das Innere der neuen Oper. Im hellen und offenen Foyer – einem wunderbar leichten Raum, der neben Cafés, Garderobe und Toiletten auch eine großflächige Installation von Olafur Eliasson beherbergt – hat das Architekturbüro Snøhetta neben Glas und Naturstein auch eine skulptural geschwungene Wand aus Eichenholz integriert. Über Gänge und Rampen gelangen die Besucher von hier aus in den großen Saal mit seinen dunklen Brüstungen aus Eichenholz.

Ein besonderer Blickfang ist dabei der moderne LED-Kronleuchter, in dem mehr als 8.000 Leuchtdioden unterschiedlichste Beleuchtungssituationen schaffen können. Das rund acht Tonnen schwere Objekt reicht zwar in den Augen der meisten Betrachter nicht an die Ausstrahlung „echter“ Kronleuchter heran, ist aber dafür aber deutlich energieeffizienter.

constructor: 

Kultur- og kirkedepartementet, Oslo

architect: 

Snøhetta, Oslo

status: 

Fertigstellung: 2007

size: 

BGF: 38.500 m²

Anonnymous
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Alle 2 Kommentare anzeigen

Olivia Salem

wow :))

vor 9 Monaten 1 Woche 5 Tagen

Oliver Rieger

Great impressive building,bad photography.

vor 9 Monaten 1 Woche 5 Tagen

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