Werner Tscholl - Kellerei Tramin - Tramin


Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Alexa Rainer

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Richard Becker Fotografie

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Alexa Rainer

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Alexa Rainer

Die beiden Fassadenebenen stehen im Abstand von einem Meter zueinander © Alexa Rainer

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Richard Becker Fotografie

Der Neubau der Kelleri Tramin entstand in Anlehnung an eine Rebe © Alexa Rainer

Der Nebau bietet einen Ausblick auf die umliegenden Weinberge © Alexa Rainer

Der Bestandsbau verkörpert die Tradition in der Kellerei Tramin © Alexa Rainer

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Alexa Rainer

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Alexa Rainer

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Alexa Rainer

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Richard Becker Fotografie

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Alexa Rainer

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Alexa Rainer

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Alexa Rainer

Zwei Ebenen trennen die funktionalen Abläufe im Gebäude © Richard Becker Fotografie

Der Neubau steht im Kontrast zum traditionellen Bestandsgebäude © Richard Becker Fotografie

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Richard Becker Fotografie

Wie ein Rebstock umrankt das grüne Gerüst den Neubau © Richard Becker Fotografie

Die Fassade besteht aus einer Rankenstruktur und einem Glaskubus © Richard Becker Fotografie

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Richard Becker Fotografie

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Richard Becker Fotografie

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Richard Becker Fotografie

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Richard Becker Fotografie

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Richard Becker Fotografie

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Richard Becker Fotografie

Kellerei Tramin, Südtirol, Italien © Richard Becker Fotografie

Der Neubau der Kellerei Tramin befindet sich auf einer Anhöhe © Becker
Das neue Heim des Gewürztraminers ist ein von Licht durchfluteter Bau, der einen großzügigen Ausblick auf die umliegenden Weinberge bietet. Der Architekt Werner Tscholl entwarf für die Kellerei Tramin in Anlehnung an die Rebe eine Aluminiumkonstruktion, die wie zwei Rebstöcke aus dem Anlieferungshof der Kellerei zu wachsen scheinen und mit einem grünen Gerüst die Repräsentations- und Verwaltungsräume umranken.
Durch seine Lage auf einer Anhöhe und die skulpturale Erscheinung wurde der Neubau nicht nur für die Kellerei, sondern auch für das Dorf Tramin zum Wahrzeichen.
Skulpturales Ensemble
Bereits von Weitem fällt das dekorative, grüne Gerüst ins Auge, das dem Verkaufgebäude eine Hülle verleiht. Damit liegt das Gebäude im Trend der Weinbauarchiektur in Südtirol: Der Neubau steht für den Trend zur zukunftsträchtigen Weinvermarktung, in der Architektur, Landschaft und Wein als ein Einheit betrachtet werden.
Das Bestandsgebäude der Kellerei wurde um zwei Flügel erweitert, die das Herzstück der Anlage mit der Empfangshalle in ihre Mitte nehmen und sich zum Besucher hin öffnen und diesen willkommen heißen.
Im Kontrast zum traditionell verputzten Altbau mit dem Satteldach, verbirgt sich hinter der extravaganten Rebenstruktur eine Ganzglasfassade. Die Rankenkonstruktion besteht aus scharfkantig verschweißten Aluminiumrohren, die aufgrund der Konstruktionshöhe von bis zu 13 Metern teilweise mit Stahlprofilen verstärkt wurden. Dies gilt ebenfalls für die dahinter liegende Glasfassade, bei der die Aluminiumprofile nur raumseitig sichtbar sind. So entstand nach außen das Bild einer flächenbündigen Ganzglasfassade, welche die "Rebstöcke" in Szene setzt. Für ein angenehmes Klima im Inneren sorgen spezielle Wärmedämmgläser.
Die Rankenstruktur und der Glaskubus, die gemeinsam die Fassade bilden, stehen im Abstand von etwa einem Meter zueinander. Im Norden vergrößert sich dieser Abstand, sodass sich aus dem umlaufenden Gang an dieser Stelle eine Loggia herausbilden ließ.
Kellerei auf zwei Ebenen
Die funktionale Trennung zwischen dem Kellereibetrieb und den Besucherströmen entstand durch zwei Ebenen. Alle für den Betrieb notwendigen Funktionen wie An- und Ablieferung der Ernten und Waren, sowie Parkplätze der Mitarbeiter wurden auf der tiefer liegenden Ebene untergebracht. Diese für den Kellereibesucher unwichtigen Abläufe verschwanden damit aus dem Blickfeld. Der Eingangsbereich für Besucher liegt auf der höher gelegenen Ebene.
Das Bestandsgebäude, das Zentrum der Anlage ist, verkörpert in dem neuen Entwurfskonzept die Tradition der Kellerei Tramin. Hier wird der Besucher empfangen und von hier aus findet die weitere Verteilung in die beiden Anbauten statt. Bei den beiden Flügeln handelt es sich um einen Büro- und Verwaltungstrakt, sowie einen Repräsentationsbereich mit Museum und Verkaufsraum.
Architektur als Marketing im Weingeschäft
Der Verkaufsraum befindet sich strategisch günstig in einem Kopf des Gebäudeflügels und besticht durch einen grandiosen Rundumblick über die Weinberge der Kellerei bis hin zum Kaltersee. Hier verkostet man den Wein in einer perfekt gesetzten Szene aus symbolträchtiger Architektur und Weinbaulandschaft.
Kellereigenossenschaft
Tramin / IT
Werner Tscholl
fertig gestellt: 2010







